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«Ich kam zurück, um einen Gang hochzuschalten»

Seit Januar ist Beat Tinner wieder selbst CEO seines Unternehmens Cyberlink. Nach fünf Jahren im Hintergrund kam er zurück, um das Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Sein Fokus: infrastrukturbasierte Telekom- und IT-Dienstleistungen für das Geschäftskundensegment. 

Sie haben im Januar nach fünf Jahren die Geschäftsführung Ihres Unternehmens wieder selbst übernommen. Mussten Sie die Notbremse ziehen? Beat Tinner: Nein. Das Unternehmen stand damals finanziell auf soliden Beinen und tut es auch heute.  Wir konnten trotz grosser Investitionen jedes Jahr 
einen schönen Gewinn ausweisen und sind bis vor etwa zwei Jahren auch stets gewachsen. Seither stagnierten die Umsätze. In dieser Zeit reifte der Gedanke in mir, dass ich etwas verändern musste, damit sich das Unternehmen weiterentwickeln konnte. Ich habe deshalb letztes Jahr damit angefangen, unsere Geschäftsstrategie zu überarbeiten. Es wurde mir dann klar, dass ich für die Neuausrichtung selbst als CEO zurückkommen musste. Ich kam zurück, um einen Gang hochzuschalten.

Ist Ihnen die Entscheidung, zurückzukommen, leicht gefallen? Nein, ganz im Gegenteil. Es kostete mich 
sogar ziemliche Überwindung. Ich war ja die letzten fünf Jahre nur als CFO im Hintergrund von Cyberlink tätig. Und ich fürchtete mich auch etwas vor all den Problemen und schwierigen und teils schmerzhaften Entscheidungen, die auf mich zukommen würden. Aber ich muss sagen, jetzt im Nachhinein zu sehen, was die Veränderungen bereits bewirkt haben, zu sehen, wie wir weiterkommen, das macht richtig Spass.

Quelle: IT-Markt Nr. 11/2012, Netzmedien AG, Zürich, Interview: Marc Landis 

  Artikel IT-Markt Interview Beat Tinner (1,5 MB)
 


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