Geschätzte Leserin, geschätzter Leser
Die Wettbewerbskommission (WEKO) entscheidet bis Mitte September über die Zusammenarbeit der Swisscom mit einzelnen Städten wie Zürich, Basel und Bern. Die WEKO hält bestimmte Bestandteile der Kooperationsverträge zwischen Swisscom und den Städten beim Ausbau des Glasfasernetzes (FTTH) für bedenklich. Es wird sich zeigen, wie die Elektrizitätswerke und auch die Swisscom auf diesen WEKO-Entscheid reagieren. Unabhängig davon, wie dieser ausfällt, blicken wir positiv in die Zukunft.
Immer mehr Stadtwerke schwenken vom aufwändigen Layer-2-Transportdienst auf die nackte Glasfaser über. Sollte dies auch in Zürich bald der Fall sein, kann Cyberlink die bestehenden Kunden von Kupfermietleitungen auf die Glasfaser migrieren. In Basel und Bern bieten die Industriellen Werke bereits die nackte Glasfaser an. Diese Entwicklung kommt uns entgegen, da unser Kerngeschäft auch die Veredelung von Layer-1-Diensten ist und wir uns dadurch auch von unseren Mitbewerbern abheben können.
Abgesehen davon, wird das cyberlink.TV auf rund 120 Sender erweitert. Bis Ende Jahr wird die Senderauswahl weiter erhöht. Auch wird unsere DNS-Infrastruktur bis Ende Jahr komplett erneuert und DNSSEC für unsere Geschäftskunden bis spätestens 1. Quartal 2012 verfügbar gemacht.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Herbst
Ramon Amat
CEO Cyberlink
VDSL Bandbreitenerhöhung – Einführung schrittweise ab Ende September
Ab Ende September dieses Jahres wird Cyberlink schrittweise die Bandbreite des VDSL 5'000/500 KBit/s Angebots erhöhen. Dies bedeutet eine Verdoppelung der bisherigen Leistung zum selben Preis. So surfen Cyberlink Kunden, die das beliebte VDSL-Abo 5'000/500 KBit/s nutzen, neu mit 10'000/1'000 KBit/s Geschwindigkeit durch das Netz. Die Umstellung des VDSL-Profils auf die höhere Bandbreite wird bis Ende 2011 abgeschlossen und betrifft Geschäfts- wie Privatkunden gleichermassen. Falls Sie noch ein ADSL-Abo 5'000/500 KBit/s im Einsatz haben, empfehlen wir, für den gleichen Preis auf das VDSL 10'000/1'000 KBit/s zu wechseln. Um von diesen neuen Bandbreiten zu profitieren, benötigen Sie lediglich einen VDSL-Router. Die leistungsfähige FRITZ!Box Fon WLAN 7390 mit Internet- und Telefoniesupport wird beim Wechsel von einem ADSL- auf ein VDSL-Abo 10‘000/1'000 KBit/s kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Promotion ist gültig vom 1. Oktober 2011 bis 31. Dezember 2011.
Die ADSL- und VDSL-Anschlüsse 1'000/100 KBit/s sind bereits per Ende August auf 2'000/200 KBit/s erhöht worden.
Weitere Infos finden Sie hier: http://www.cyberlink.ch/adsl_vdsl
cyberlink.TV – Neu mit 70 zusätzlichen Sendern
Cyberlink baut laufend sein digitales Fernsehangebot für die ganze Familie aus und hat nun 70 zusätzliche Sender ins Programm genommen. Dabei handelt es sich um zahlreiche attraktive Sender aus Deutschland, Frankreich, Italien und Grossbritannien wie BR, MDR, NDR, SWR und WDR sowie auch ATV, Servus TV, 3+ und SSF, um nur einige zu nennen. Um unser TV-Angebot stets ansprechend zu gestalten, sind wir in konstantem Gespräch mit internationalen Fernsehanstalten und werden das bestehende Angebot Ende September auf 120 Sender erhöhen, um Ihnen einen noch grösseren Fernsehspass bieten zu können. Bis Ende Jahr möchten wir das Angebot um weitere 50 Sender erhöhen. cyberlink. TV ist das Digital-TV von Cyberlink für jeden Haushalt und ist bereits ab CHF 18.— im Monat in der ganzen Schweiz verfügbar.
Weitere Infos finden Sie hier: http://www.cyberlink.ch/senderliste
Zurich Film Festival – Grosses Kino in Zürich mit Sean Penn
Cyberlink ist Cooperation Partner des «7. Zurich Film Festivals», welches vom 22. September bis 2. Oktober stattfindet, und unterstützt diesen Anlass im Rahmen seines Engagements für Kultur und Sport in der Schweiz. Das «Zurich Film Festival» wurde im Oktober 2005 gegründet und hat sich innerhalb weniger Jahre in der nationalen und internationalen Festivallandschaft etabliert. Das «Zurich Film Festival» setzt sich zum Ziel, einem grossen Publikum Einblick in das Schaffen junger, aufkommender Filmemacher aus aller Welt zu ermöglichen und den Austausch zwischen arrivierten Filmschaffenden, jungen Talenten und dem Publikum zu fördern. Zudem erhält in diesem Jahr der Schauspieler Sean Penn den Golden Icon Award des «Zurich Film Festivals». Der US-Filmstar erhält den Preis des diesjährigen Festivals für sein Lebenswerk. Der vielfach preisgekrönte Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent wird diesen am Mittwoch, 28. September im Kino Corso 1 persönlich entgegennehmen.
Weitere Infos finden Sie hier: http://www.zurichfilmfestival.org/de/home/
«WEKO beanstandet die Exklusivität der nackten Glasfaser» Ramon Amat, CEO von Cyberlink, zum aktuellen Stand des Glasfasernetzausbaus in der Schweiz
Herr Amat, Mitte September will die WEKO bekannt geben, wie sie die Zusammenarbeit zwischen Swisscom und den Städten beurteilt. Welchen Entscheid erwarten Sie?
Ehrlich gesagt, bin ich sehr gespannt, wie weit sich eine WEKO gegen die Ausbaupläne der Stadtwerke oder auch der Swisscom ausspricht. Der WEKO ist vor allem die Exklusivität der Glasfaser, die einzelne Städte für sich verhandelt haben, ein Dorn im Auge. Stadtwerke wie Basel fordern die Exklusivität auf der nackten Glasfaser, andere Stadtwerke wie Zürich bieten nur einen Transportdienst auf der Glasfaser an. Diese Tatsache wird unter anderem von der WEKO beanstandet.
Wie beurteilen Sie die Situation als ISP, der ebenfalls in FTTH investiert?
Grundsätzlich kann ich dieser Zankerei um die Exklusivität der Glasfaser gelassen entgegen blicken. Wichtig ist für Cyberlink, dass wir mittelfristig an die nackte Glasfaser kommen und damit auch die Kupfermietleitungen unserer SDSLplus-Dienste im Raum Zürich und Basel ablösen können. Die Swisscom und die Stadtwerke werden weiter kooperieren und das Investitionsrisiko für die Glasfaserinfrastruktur aufteilen. Wesentlich für die Cyberlink ist, dass wir auf diesem Glasfasernetz auch für unsere Privat- und Geschäftskunden Dienste anbieten können.
Auch Cyberlink bietet Angebote auf dem Glasfasernetz «Zürinet». Welche Auswirkungen könnte ein negativer Entscheid der WEKO auf die bestehenden Angebote von Cyberlink haben?
Gerade in der Stadt Zürich haben wir das Problem, dass die EWZ uns keine nackte Glasfaser zur Verfügung stellen möchte, sondern uns den eigenen Transportdienst auf Layer-2 aufzwingt. Es ist durchaus wünschenswert, dass die WEKO die Stadtwerke Zürich dazu bringt, auch die nackte Glasfaser anzubieten. Damit könnte Cyberlink die ausgebauten Anschlusszentralen, die sie über Jahre aufgebaut und bewirtschaftet hat, gewinnbringend einsetzen. Gemäss den mir vorliegenden Informationen werden sich die Elektrizitätswerke Zürich dafür noch etwas Zeit lassen.
Städte wie Basel haben bekannt gegeben, dass sie sich auch von einem negativen WEKO-Entscheid nicht aufhalten lassen werden und den Ausbau wie geplant vorantreiben. Erleben wir hier einen Sturm im Wasserglas?
Ich war selber überrascht, wie undiplomatisch sich die Industriellen Werke Basel (IWB) zum fälligen Entscheid der WEKO geäussert haben. Insbesondere auch, weil die IWB seit Ende 2010 den Ausbau eingestellt und diesen WEKO-Entscheid abgewartet hat.
Bedeutet eine mögliche Verzögerung des Ausbaus des Glasfasernetzes nicht auch, dass Kunden eher in eine andere Infrastruktur investieren werden, statt auf FTTH zu setzen?
Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass es nicht zu Verzögerungen bei den aktuellen Glasfaserprojekten kommen wird. Die Akteure sind interessiert, die Projekte schnell voranzutreiben. Wenn davon ausgegangen wird, dass bis zum Jahr 2020 Privatkunden mit 100 MBit/s Down- und Upload-Leistung surfen werden, gibt es zum heutigen Zeitpunkt keine Alternative zur Glasfaser. Ein solches Infrastrukturprojekt wird nicht von heute auf morgen gebaut, vielmehr wird es sich über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte erstrecken.
Update DNS Infrastruktur – Mehr Sicherheit für Ihr Netz
Die Sicherheit der Netze nimmt eine immer grössere Rolle ein. Attacken auf Netzwerke sind leider etwas fast Alltägliches geworden. Cyberlink wird deshalb eine Erweiterung seiner DNS-Infrastruktur vornehmen und beabsichtigt, leistungsfähigere DNS-Server einzusetzen. Zusätzlich wird mit DNSSEC (Domain Name System Security Extensions) sichergestellt, dass unsere Server und unser Netz über aktuellste Sicherheitseinstellungen verfügen. DNSSEC erlaubt dem DNS-Teilnehmer zu verifizieren, dass die durch den kommunizierenden Server gelieferten Zonendaten auch tatsächlich identisch mit denen sind, die der für die Zone autorisierte und signierende Server ausliefert. Durch diesen Upgrade erhöht Cyberlink die Sicherheitsmassnahmen zum Schutz seines Netzes. Vorgesehen ist, dass bis Ende Jahr die DNS-Infrastruktur von Grund auf erneuert wird. DNSSEC soll spätestens per Ende 1. Quartal 2012 für unsere Kunden eingeführt werden. Über den Status dieses Projektes werden wir in der nächsten Ausgabe informieren.