Cloud Disaster Recovery und Migration-as-a-Service im Jahr 2019

Sebastian Kirsch
1. Dezember 2019

Immer mehr betriebskritische Anwendungen laufen in virtuellen Umgebungen. Im Zusammenhang mit den Trends «Hybrid und Multi Cloud» und «digitale Transformation» machen sich daher mehr und mehr Firmen Gedanken über Migrationsmöglichkeiten in die Cloud. Doch wie sollte eine moderne technische Lösung aussehen?

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Lösungen für Migrationen und Disaster Recovery von Servern in virtuellen Umgebungen gibt es bereits länger. Bisher waren diese jedoch oft komplex zu implementieren und meist mit hohen zusätzlichen Kosten verbunden. Wollte man seine virtuellen Maschinen von seiner eigenen Infrastruktur (On-Premise) zu einem Cloud-Anbieter migrieren oder replizieren, fehlte es in der Vergangenheit in vielen Fällen an einheitlichen Standards, was eine Migration oder Replikation unnötig erschwerte. Der umgekehrte Weg, eine Replikation von einer Serviceprovider-Cloud zur eigenen Inhouse-Infrastruktur, war oftmals sogar überhaupt nicht möglich.
Mittlerweile gibt es jedoch Lösungen am Markt, die beide Anwendungsfälle abdecken und von Kunden schnell und einfach in Betrieb genommen werden können, um einen Weg in die Cloud (oder auch zurück) zu finden. Das Ganze sogar preiswert und im Rahmen eines Selfservice. Je einfacher die Lösung dabei ist, desto niedriger ist auch der Schulungsaufwand für Mitarbeiter im operativen Betrieb – was Cloud-Kunden wiederum zusätzliche Kosten erspart.


Einfachheit als Feature
In der heutigen Zeit wollen Kunden nicht stunden- oder gar tagelang eine Infrastruktur aufbauen, mit proprietären Clients arbeiten oder unzählige Voraussetzungen erfüllen müssen, die einen massiven Mehraufwand bedeuten. In der Regel existieren die On-Premise-Infrastrukturen schon, funktionieren so, wie sie sind, und die Mitarbeiter kennen sich damit aus.
Eine gute Cloud-Replikations- und Migrationslösung knüpft genau hier an. Sie ist flexibel, nativ in die bestehende Infrastruktur integrierbar, für Kunden sehr einfach aufzubauen und bietet das gleiche «Look-and-Feel»-Erlebnis, das die Mitarbeiter bereits kennen.
Idealerweise muss der Kunde nur eine vorkonfigurierte Appliance in seiner On-Premise-Infrastruktur bereitstellen, in einem Webportal einige Informationen von seiner Cloud-Umgebung bei seinem Serviceprovider eingeben und schon kann er seine gewünschten Replikations- oder Migrationspläne konfigurieren.


Effektiv Kosten sparen
Bei der Konfiguration von Replikationen oder der Durchführung von Migrationen ist es daher vorteilhaft, wenn der Kunde die Möglichkeit hat, völlig flexibel zu sein. Sowohl was die Auswahl von virtuellen Maschinen angeht als auch die Definition unterschiedlicher Recovery Point Objective (RPO) für Replikationen oder die Anpassung technischer Details wie die IP-Readressierung und Speicherrichtlinien aufseiten der Cloud. Nur so lassen sich für den Kunden effektiv Kosten einsparen.
Abgesehen von vielfältigen Disaster-Recovery-Möglichkeiten bieten diese Lösungen auch einen optimalen Einstieg in die Welt von «Hybrid und Multi-Clouds». Eine grosse Hürde dabei war bisher, wie man Workloads zwischen den Infrastrukturen verschieben oder replizieren kann. Mit der richtigen Disaster-Recovery- und Migrationslösung war dies nie einfacher als heute.
 

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